Biedermeiergläser

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Biedermeiergläser

In keiner anderen Epoche der Geschichte der Glasherstellung entstanden im besonderen in Nord- und Südböhmen, aber auch in österreichischen Regionen wie im nördlichen Niederösterreich und der Steiermark in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts farblose und färbige sogenannte „Biedermeiergläser“ in verschiedenen Dekoren und Farben. Als Produktionsstätten seien die Glashütten der Grafen Harrach, Buquoy und Friedrich Egermann erwähnt die Glasgegenstände in unendlicher Vielfalt und Technik fertigten. Die Sammlung im Museum für Angewandte Kunst wie auch die des Technischen Museums in Wien und die Sammlung Kuhn beinhalten Exponate unterschiedlicher Techniken, z.B. Überfanggläser, Opalingläser, Lythialingläser, Hyalithgläser, Agatingläser, Steingläser, Schnittgläser und Transparentgläser der Künstler Anton Kothgasser, Gottlob Samuel Mohn und Johann Joseph Mildner in allen Farben, Formen, Schliffmustern und technischen Ausführungen. Sie geben Zeugnis der höchst anspruchsvollen technischen Entwicklung der Glasfertigung im Kaisertum Österreich unter Verwendung verschiedenster Chemikalien und für die damalige Zeit neuer Techniken. Nicht unerwähnt seien die beiden bedeutenden Ausstellungen im Jahre 1922 wie auch die jüngst organisierte Glasaustellung „Glanz und Farbe, die Glassammlung Christian Kuhn“ im Wiener MAK, dem Museum für Angewandte Kunst. Seit Jahren führt der Kunsthandel Andréewitch verschiedene Gläser um der steigenden Nachfrage an hochwertigen Exponaten gerecht zu werden.