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Silberbesteck

Silber ist seit dem 18. Jahrhundert ein wesentlicher Teil der Tafelkultur. Adel, Bürgertum und Großbürgertum verwendete es in Form von Besteck und Geschirr. In Frankreich sei der Pariser Hofgoldschmied Jean Baptiste Claude Odiot erwähnt, der von Kaiser Napoleon I. viele prestigeträchtige Aufträge erhielt. In Österreich die Manufaktur Mayerhofer & Klinkosch (gegr. 1830/31), das Verkaufsgeschäft wurde am Kohlmarkt eingerichtet, die Produktion (Werkstätte) befand sich in 1020 Wien. 1851 übernahm Josef Carl Klinkosch (1822–1888) die Manufaktur seines Vaters. 1885 übernahmen die Söhne von Josef Carl Klinkosch den Betrieb. Sein Grabmal hat sich auf dem Biedermeierfriedhof von St. Marx erhalten.

Silberbesteck weiterer Wiener Silberschmiede

Darüber hinaus gab es zwischen 1830 und 1850 allein in Wien 342 bürgerliche Meister. Wir verweisen auf die Wiener Silberschmiede Alexander Sturm und Vinzenz Carl Dub. Eine weitere bekannte Firma ist das Familienunternehmen L. Jarosinski & J.Vaugoin, gegründet durch Carl Vaugoin. Er spezialisierte sich auf schwere handgeschlagene Tafelbestecke und legte damit den Grundstein für das Unternehmen. 1969 erfolgten die Zusammenlegung des Unternehmens mit dem Meisterbetrieb Jarosinski und der Umzug in ein Geschäftslokal in Wien VII und noch heutigen Standort des Unternehmens.