JAHRES LATERNDLUHR - Kaschau, um 1815
signiert: „J. Lechner in Kaschau“
Länge: 144,5 cm
Joseph Lechner (geb. in Friedberg), tätig in Wien, Pest, Kaschau (1784-1855), lernte bei Benedikt Schiessel, 1811 Meister in Pest.
Mahagoni auf Weichholz und Buche furniert, Ebenholzadern. Breite vergoldete Lünette mit eingesetztem Glasziffernblatt und emaillierter Signatur. Skelettiertes Gehwerk mit Brücken und Kloben für jedes Zahnrad, Springsekunde auf der Gangradwelle, Grahamgang, Messing-Sekundenpendel mit Federaufhängung, geteilte Antriebswelle mit verdecktem Bleigewicht im Uhrgehäuse, kleines Scheingewicht, Stunden- und Minutenzeiger getrennt stellbar, Mikrometerschlitten zur Eingriffsverstellung, Uhrwerk mit vier Haken befestigt, Scheingewicht läuft synchron mit dem Bleigewicht, Gangdauer: 1 Jahr.


SEKUNDENREGULATOR mit Zentralsekunde - Kaschau 1826
signiert und datiert: „ Jos. Lehrner in Kaschau 1826“
Länge: 152 cm
Josef Lehrner in Kaschau baute zwischen 1820 und 1830 Präzisionsuhren mit langer Gangdauer und glasverkapselten Werken.
Gehäuse: Mahagoni auf Weichholz furniert mit Ahornadern. Feuervergoldetes guillochiertes und graviertes Ziffernblatt, 4/4tel Schlag mit einem Gewicht und schwenkbarem Hammer der auf zwei Tonfedern schlägt, die Räderwerke für Geh- und Schlagwerk sind unter dem Ziffernblatt auf der Platine in Kloben gebaut. Die Lager sind mit Stahldeckplättchen versehen. Die Walzen ragen aus der Rückseite des Werkes und sind in kräftigen Kloben gelagert. Die Lager des Graham-Ankers sind mit Mikrometerschrauben verstellbar. Die Schlagwerks-Katraktur ist auf der Rückseite der Platine angebracht. Schlagwerk mit doppeltem Flaschenzug. Mikrometerschlitten zur Eingriffsverstellung. Schneidegelagertes Sekundenpendel aus Stahl, ovales und rundes Gewicht für das Gehwerk, Werkaufhängung in Segmenten einer Holztrommel. Schlagstempel „LEHRNER“ auf Tonfederträger und Platine, Gangdauer 8 Tage



WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1815
signiert: "Anton Glückstein in Wien"
Länge: 155 cm
Anton Glückstein: 1769-1823, Großuhrmachermeister, tätig in Wien Neubau.
Gehäuse: Mahagoni auf Weichholz furniert mit seitlich geschlossenem Unterteil. Emailziffernblatt mit fein guillochierter breiter feuervergoldeter (glänzend und matt) Lünette. Equilibrierte Zentralsekunde, Anker mit Feinregulierung, Grahamgang mit verstellbaren Ankerpaletten mit Achaten, innenliegende große Stellschrauben, glasverkapseltes Präzisionswerk in massiver Bauweise, Mikrometerschlitten zur Eingriffsverstellung, Sekundenpendel, Regulierschraube oberhalb der Pendellinse, echte Kompensation, Kompensationspendel mit Achat- Schneide, Messingquerstreben des Kompensationspendels durchgehend mit Schlagstempel durchnummeriert, Gangdauer: 30 Tage.
Vergleiche: Wiener Uhrenmuseum, Inventarnummer: 3295.




WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1830
signiert „Hitzinger in Wien“
Höhe: 124 cm
Jakob Hitzinger II.: Großuhrmacher, Vorsteher, tätig 1820-1856 in Mariahilf (Hauptstr. 57).
Mahagoni furniertes Gehäuse, versilbertes Metallziffernblatt, feuervergoldete Lünette, versenktes Hilfsziffernblatt für die Springsekunde, Federpendelaufhängung, Ankergang, fein gearbeitete Werkpfeiler, Scheinkompensationspendel aus Messing und Stahl, exzentrische Gewichtsaufzug, Gangdauer: 30 Tage.




WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1820
signiert: „Franz Denk in Wien“
Länge: 102 cm
Franz Denk: 1795 bis 1824 bürgerlicher Uhrmacher.
Mahagonigehäuse, Emailziffernblatt, vergoldete Lünette, dreigewichtig, Wiener 4/4 Stundenschlag, Schneidependelaufhängung, Stahlpendel mit Messinglinse, Gangdauer: 8 Tage.




WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1830
signiert „Kaufmann in Wien“
Höhe: 135 cm
Kaspar Kaufmann: bürgerlicher Uhrmachermeister 1815-1852, "Stadt (beim Kärntnertor)".
Mahagoni furniertes Gehäuse, versilbertes und geteiltes Metallziffernblatt, feuervergoldete Lünette, dreigewichtig, 4/4 Stundenschlagwerk, Federpendelaufhängung, Scheinkompensation, Gangdauer: 8 Tage.




WANDUHR - Ofen, um 1780
signiert „Rauschmann in Alt Ofen“
Höhe: 190 cm
Kirschholzgehäuse mit geschnitzten und vergoldeten Applikationen, Emailziffernblatt, Rufschlagwerk auf Glocke, filigran ausgeführte und vergoldete Zeiger, ewiger Kalender, Datumsanzeige, Zentralsekunde, gewichtsbetriebenes Werk mit Ankergang, Schneideaufhängung, 4/4tel Rufschlagwerk auf zwei Glocken, Gangdauer: 8 Tage.
WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1830
Höhe: 140 cm
Mahagonifurniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, teilvergoldetes Metallziffernblatt, feuervergoldete Lünette, Sekundenstahlpendel, Ankergang, Schneidependelaufhängung, Gangdauer: 100 Tage.
SOLD:



MINIATUR LATERNDLUHR - Wien, um 1820
Höhe: 60 cm
Mahagoni furniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, Emailziffernblatt, feuervergoldete Lünette, Breguet - Zeiger, eingewichtig, Grahamgang, Messingpendel, Federpendelaufhängung, Werk lässt sich auf zwei Haken einhängen, darunter zwei Stützpfeiler (System Joseph Elsner), originaler Schlüssel mit Elfenbeingriff, Gangdauer: acht Tage.
SOLD:


WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1810
signiert „Fertbauer in Wien“
Höhe: 140 cm
Philipp Fertbauer: Großuhrmacher 1763-1820, 1785 Meister, 1804 Obervorsteher, 1805 Schätzmeister, Werkstatt: Stadt (Gruberisches Haus 257 - heute Renngasse 12).
Mahagoni furniertes Gehäuse mit ebonisierten Säulen im Kopfteil, Emailziffernblatt, Hilfszifferblätter für die Wochentag- und Datumsanzeige, Springsekunde, Wiener 4/4 Stundenschlag auf Glocken, Schlagabstellung, glasverkapseltes, trapezförmiges Werk, Anker im Pendel integriert, Stahlpendel mit Messinglinse, dreigewichtig, Gangdauer: 8 Tage.
Vergleiche: Wiener Uhrenmuseum, Inventarnummer: 2915 und Frederick Kaltenböck, Die Wiener Uhr. Wien – ein Zentrum der Uhrmacherei im 18. und 19. Jahrhundert, München 1988, Nr. 409, 410.
SOLD:




WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1820
Signiert: „F. Lahr in Wien“
Länge: 103 cm.
Franz Lahr: Großuhrmacher, Neulerchenfeld, 1800 bis 1829.
Mahagonigehäuse, Metallziffernblatt mit graviertem Mittelteil, versilberter Ziffernblattreifen, breite, vergoldete Lünette, dreigewichtig, Wiener 4/4 Stundenschlag, Stahlpendel mit Messinglinse, Gangdauer: acht Tage..
SOLD:

LATERNDLUHR - Wien, um 1830
Höhe: 142 cm
Mahagoni furniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, breite feuervergoldete Lünette, Emailziffernblatt, Sekundenpendel, Grahamgang, trapezförmige Platinen, Kontragesperr, Feinregulierung für den Abfall, unrestaurierter Originalzustand. Gangdauer 30 Tage.
SOLD:

LATERNDLUHR - Wien, um 1830
Signiert: "Happacher in Wien"
Höhe: 120 cm
Der Wiener Uhrmacher Philipp Happacher (1818 Meister, stirbt 1843 in Wien) zählt zu den berühmtesten Meistern des Uhrmachergewerbes zwischen 1800 und 1850 in Wien. Er fertigte neben Präzisionsregulatoren auch Taschenuhren und Pendulen.
Mahagoni furniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, Emailziffernblatt mir römischen Ziffern, Stunden- und Minutenzeiger, Messingwerk mit Ankergang, 4/4 Stundenschlagwerk, Gangdauer von 30 Tagen.
SOLD:

WIENER LATERNDLUHR - Wien, um 1830
Höhe: 157 cm
Mahagoni furniertes Gehäuse mit linearen Ahornintarsien, versilbertes Metallziffernblatt, breite feuervergoldete Lünette, Messingwerk mit Ankergang, 4/4 Stundenschlagwerk, Sekundenpendel, unrestaurierter Originalzustand. Gangdauer: 30 Tage.
SOLD:

MINIATUR LATERNDLUHR - Oberungarn, um 1830
Signiert : „Lobmayer Ferencz Nagy Szombatban"
Höhe: 62,5 cm
Nussholzgehäuse: massiv mit rechteckiger Öffnung an der Rückwand des Kopfteils um zum Werk zu gelangen. Die Türe am Mittel- und Unterteil lässt sich in einem abnehmen. Emailziffernblatt mit breiter, guillochierter, vergoldeter Lünette.
Werk: glasverkapseltes Ankerwerk mit Linksaufzug und Fadenaufhängung, welches im Oberteil von vorne mit vier Schrauben befestigt ist.
Stahlpendel mit Messinglinse, großer Flaschenzug. Gangdauer: 11 Tage.
Vergleiche: Frederick Kaltenböck, Die Wiener Uhr. Wien – ein Zentrum der Uhrmacherei im 18. und 19. Jahrhundert, München 1988, S. 207, Nr. 458.