Kunsthandwerk

Deckenluster, Girandolen

ZEHNARMIGER DECKENLUSTER - Wien, um 1820 ZEHNARMIGER DECKENLUSTER - Wien, um 1820 ZEHNARMIGER DECKENLUSTER - Wien, um 1820

ZEHNARMIGER DECKENLUSTER - Wien, um 1820
Höhe: 100 cm, Durchmesser: 105 cm
Holz geschnitzt, vergoldet und blau gefasst.

Girandolenpaar Girandolenpaar

PAAR EMPIRE GIRANDOLEN
Paris, um 1805
Höhe: 100 cm

Bronze feuervergoldet, stehende weibliche Figur in antiker Draperie schwarz-braun patiniert, braun-roter Marmorsockel, Figur hält Köcher mit sechs Leuchtarmen mit Palmettenappliken.

Vergleiche: Krone der Kurpfalz. Barockschloss Mannheim, Geschichte und Ausstattung, Hrsg. Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg, Petersburg 2007, S. 150, Abb. 135: Coursaal (418).

SOLD:

ELFENBEINPOKAL ELFENBEINPOKAL

ELFENBEINPOKAL - Deutschland, 17. Jahrhundert
Inventarnummer am Sockelboden: „X2.72“. Gedrechseltes Elfenbein, Höhe: 23 cm
Über dem vieleckigen Sockel, der sich nach oben hin verjüngt und durch Nocken gegliedert wird, verlaufen konzentrisch um den Schaft übereinander fein gearbeitete geometrische und facettierte Teile. Die Kuppa wird unten von konvexen facettierten Auswölbungen, die sich in der Mitte nach oben hin abflachen und wieder leicht nach außen wölben, bestimmt.

Die Verwendung von Elfenbein, einer der ersten und kostbarsten Werkstoffe, erlebte einen ersten Höhepunkt in der Zeit Karls des Großen. Diese Arbeiten dienten der Vergegenwärtigung von technischem Leistungsvermögen für eine Kunstkammer. Vielfach haben fürstliche Persönlichkeiten sich selbst in der Gestaltung des kostbaren Materials geübt. Die verschiedenen geometrischen Querschnitte solcher Gefäße wurden auf komplizierten Drehbänken mittels eines Excenters gedrechselt.

Literatur: Harald Siebenmorgen (Hrsg.): „Für Baden gerettet“. Erwebungen des Badischen Landesmuseums 1995 aus den Sammlungen der Markgrafen und Großherzöge von Baden, Karlsruhe 1996, S. 76.