Kunsthandwerk
Empire Prunk-Teekanne, Silber, Deckenluster, Girandolen, Silberleuchter, Heisswassergefäss, Kanonemodell, Marmorbüste, Églomisé, Biedermeierglas, Wandappliken, Pistolen
WEINKÜHLER – Österreich 1827
Namenspunze: „ST MAYERHOFER“
Wiener Punze von 1827
Höhe: 16 cm
Silber, 22 Unzen
Gekröntes Monogramm: „CJ“
PAAR PERKUSSIONS-PISTOLEN in Originalkassette - Prag, um 1840
Signiert: "Lebeda " (Anton Vinzenz d. Ä. 1797-1857)
Länge der Kassette: 51 x 29 x 7 cm
Damastläufer mit floraler und figuraler Goldverzierung.
NECCESSAIRE - Balthasar Wigand (1770-1846), Wien, um 1830
Maße: 20,5 x 15,5 x 7 cm
Holz mit Perlmutt und feuervergoldete Bronze-Leisten, eine ovale Gouache auf Papier von Wigand mit der Wiener Karlskirche und dem ehem. Polytechnischen Institut (heute: Technische Universität Wien) als Deckelverzierung (bezeichnet „Die Karlskirche Wien“), Schweizer Kammspielwerk.
Provenienz: Privatbesitz Triest (aus dem persönlichen Besitz des Schatzmeisters von Kaiser Maximilian I. von Mexiko (1832-1867).
Vergleiche: Gottfried Fliedl, Eva B. Ottilinger, Christian Witt-Dörring, Jean-Louis Gaillemin: Vienne 1815-1848, À l’Epoque Biedermeier, Verlag Philippe Gentil, Paris 1990, S. 158, Abb. 282.
PAAR GRAND TOUR TISCHCHEN - Frankreich, um 1800, mit griechischem grünen Porphyr, Höhe: 13 cm.
HEISSWASSERGEFÄSS - Wien, 1804
Punze: Wilhelm Streithof
Höhe: 44 cm, Silber, ca. 2.700 g
Kanonenmodel - Frankreich (?), um 1820/30, Länge: 108 cm, Tiefe: 22 cm
Kanonenmodel - Europa, um 1800, Länge 55 cm
Miniatur „Urnenvase“ auf Sockel - Wien, 19. Jahrhundert, Silber/Email, Höhe: 16,5 cm
Jugendstiluhr mit originalem Etui - Paris, um 1900, signiert: “L. Leroy & Cie, Paris, 7 bould de la Madleine“ Höhe: 22 cm
Paar Silberleuchter Punze: “AB” - Szombathely (Steinamanger, Ungarn), 1810, Höhe: 26 cm
Emaillierte Uhr, um 1900, Höhe: 6,5 cm
Marmorbüste Erzherzog Karl von Österreich-Teschen (1771-1847) - Wien, um 1820, Marmor, Höhe: 17 cm
Apollo Statuette um 1790, Höhe: 30,5 cm (inkl. Marmorsockel)
Biedermeier Brettluhr - Wien, um 1840, Länge: 35 cm, Gangdauer: 1 Woche.
Églomisé - Ca. 1790, Silhouettenmalerei/Hinterglasmalerei, Holzrahmen, 18,5 x 11,8 cm
Biedermeierglas - Höhe: 13 cm
Paar Wandappliken - Österreich, um 1730, Messing (?) vergoldet, Höhe: 23 cm
SOLD:
Tabakdose - Frankreich, um 1800, Schildpatt/Silber, Mädchenporträt, Durchmesser 7,5 cm
SOLD:
Perlmutt-Tintenzeug - Wien, um 1820, Höhe: 11 cm, Breite: 9 cm
SOLD:
PAAR PERKUSSIONS-PISTOLEN in Originalkassette - Besancon (F), um 1830/40
Signiert: "DE VARENNE FILS A BESANCON"
Maße: 44 x 28 x 9 cm
SOLD:
Schnupftabakdose - 18. Jahrhundert, Email, vergoldeter Metallrand, 8 x 6,5 x 4 cm
SOLD:
Empire-Tintenzeug - Italien, um 1800, Höhe: 13 cm
SOLD:
PAAR EMPIRE GIRANDOLEN
Paris, um 1805
Höhe: 100 cm
Bronze feuervergoldet, stehende weibliche Figur in antiker Draperie schwarz-braun patiniert, braun-roter Marmorsockel, Figur hält Köcher mit sechs Leuchtarmen mit Palmettenappliken.
Vergleiche: Krone der Kurpfalz. Barockschloss Mannheim, Geschichte und Ausstattung, Hrsg. Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg, Petersburg 2007, S. 150, Abb. 135: Coursaal (418).
SOLD:
ELFENBEINPOKAL - Deutschland, 17. Jahrhundert
Inventarnummer am Sockelboden: „X2.72“. Gedrechseltes Elfenbein, Höhe: 23 cm
Über dem vieleckigen Sockel, der sich nach oben hin verjüngt und durch Nocken gegliedert wird, verlaufen konzentrisch um den Schaft übereinander fein gearbeitete geometrische und facettierte Teile. Die Kuppa wird unten von konvexen facettierten Auswölbungen, die sich in der Mitte nach oben hin abflachen und wieder leicht nach außen wölben, bestimmt.
Die Verwendung von Elfenbein, einer der ersten und kostbarsten Werkstoffe, erlebte einen ersten Höhepunkt in der Zeit Karls des Großen. Diese Arbeiten dienten der Vergegenwärtigung von technischem Leistungsvermögen für eine Kunstkammer. Vielfach haben fürstliche Persönlichkeiten sich selbst in der Gestaltung des kostbaren Materials geübt. Die verschiedenen geometrischen Querschnitte solcher Gefäße wurden auf komplizierten Drehbänken mittels eines Excenters gedrechselt.
Literatur: Harald Siebenmorgen (Hrsg.): „Für Baden gerettet“. Erwebungen des Badischen Landesmuseums 1995 aus den Sammlungen der Markgrafen und Großherzöge von Baden, Karlsruhe 1996, S. 76.
SOLD:
ESSIG - ÖLBEHÄLTER – Wien, um 1830
Baltasar Wigand (1771-1846) zugeschrieben
Maße: Länge 20,7 cm, Höhe: 17,5 cm, Tiefe: 6,7 cm
Ahorn, teilweise ebonisiert, Perlmuttverzierungen, seitlich vier gerahmte Gouachen mit betitelten Veduten: „in Dornbach, „Aussicht von Heiligenstadt“, „Wien von der Schmelz aus zu sehen“ und „Lichtenstein“. Provenienz: Geschenk von König Wilhelm III. von Preußen (1770-1840) an Kaiser Ferdinand I. (Österreich) dem Gütigen (1793-1875), mit originalem Klebe-Etikett.

























