Wiener Uhren des Barock, Klassizismus, Empire und Biedermeier -
Laterndluhren und Dachluhren

 

Wiener Regulatoren haben bei Sammlern und Museen einen hohen Stellenwert und erzielen bei internationalen Auktionen und im Kunsthandel Spitzenpreise. Je nach Ausführung des Uhrgehäuses, Werkes und Ziffernblattes sind es insbesonders die Indikationen und die Gangdauer bis zu einem Jahr, die den Wert dieser Unikate bestimmen. Namen wie Fertbauer, Happacher, Wibral, Glückstein, Brändl, Binder oder Mahrenzeller zählen in den letzten Jahren zu den Toplosen in großen Auktionshäusern der USA, England, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Uhren aus dieser Zeit bestechen durch elegante Proportionen, beste handwerkliche Ausführung und höchste Präzision. Die Wiener Uhrenproduktion erlebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Blüte. Die Produkte wurden in die Gebiete der gesamten Donaumonarchie und nach Süd-Ost-Europa exportiert.

Die Uhrwerke der Laterndluhren und Dachluhren sind so hochwertig und fein konstruiert, dass sie in ihrer Ganggenauigkeit oft nur eine minimale Abweichung pro Monat aufweisen. Die Zahnräder, Zeiger und jedes Detail, aber auch die Uhrenkästen wurden in reinster Handarbeit in den Werkstätten der besten Meister und Zulieferer in Wien, Budapest, Prag und in kleineren Städten der Donaumonarchie angefertigt.

Einige Beispiele für herausragende Uhren:

 - Dachluhr „Joseph Elsner in Wien“

DACHLUHR - Wien, um 1840 - Signiert: Joseph Elsner DACHLUHR - Wien, um 1840 - Signiert: Joseph Elsner

 

Wichtige Uhrensammlungen: